Meine neue Aufgabe

Ich arbeite schon seit einigen Jahren in einer großen Firma, welche für sämtliche Programme und Arbeiten am Computer zuständig ist. Bisher war mein Kollege für die Suchmaschinenoptimierung zuständig, doch seit einer Woche habe ich diese Aufgabe übernommen. Der Herr Meier, so hieß er, hat ganz unverhofft und ohne Vorwarnung fristlos gekündigt, so daß jemand schnell einspringen mußte. Diese neue Aufgabe ist zwar sehr Zeitintensiv, dennoch reizt mich die Herausforderung. Ich bin die meiste Zeit des Tages damit beschäftigt, Texte zu schreiben, oder die auserwählten Key-Words zu verlinken. Es machte mir unheimlichen Spaß. Als ich meinem Mann davon erzählte, war der auch begeistert, denn er wußte dass ich mit meiner bisherigen Aufgabe nicht ausgelastet, und somit auch nicht zufrieden war. Zur Feier des Tages beschloß ich, mit meiner gesamten Familie schön Essen zu gehen, ich rief gleich bei unserem Lieblingsrestaurant an um einen Tisch zu reservieren. Meine Kinder freuten sich auch darauf, denn es ist schon ziemlich lange her, daß wir alle gemeinsam Abendbrot essen waren. Ich muß jetzt nur noch mit meinem Chef sprechen, dass ich diese Aufgabe unbedingt behalten will. Er ist nämlich auf der Suche nach einem neuen Mitarbeiter als Ersatz für Herrn Meier. Wenn ein neuer Kollege gefunden ist, dann kann der sich ja um meinen alten Aufgabenbereich kümmern. Ich bin mit meinen Aufgaben, so wie ich sie jetzt habe, nämlich sehr glücklich, und hoffe daß dies auch in der Zukunft so bleibt. Ich könnte mir mein Leben im Moment nicht besser vorstellen, endlich macht mir meine Arbeit wieder Spaß, und ich bin zufriedener wenn ich nach Hause komme.



Ein modernes Märchen

Vor drei Jahren war ich mit meiner besten Freundin im Spanienurlaub. Damals waren wir beide Single und wollten einen richtigen Partyurlaub machen. Vor der Reise haben wir viele Hotels in Spanien miteinander verglichen. Wichtig war uns nicht, dass die Ausstattung toll ist, sondern dass dort viele junge Leute sind. Als wir in unserem Hotel in Spanien ankamen, wussten wir, dass wir uns richtig entschieden hatten. Gleich am ersten Tag lernten wir eine Gruppe Franzosen kennen. Meine beste Freundin verliebte sich in einen Jungen namens Pascal. Er konnte kein Wort deutsch, sie nur gebrochen französisch. Beide waren aber in der Lage, spanisch zu sprechen, so lief die Kommunikation auf diesem Wege ab. Ich war mir sicher, dass die beiden nach dem Urlaub wieder auseinander gehen, ich dachte, es sei ein typischer Urlaubsflirt. Aber da hatte ich mich geirrt. Nach dem Urlaub in Spanien hielten die beiden Kontakt. Meine beste Freundin flog nach Frankreich, um seine Eltern kennen zu lernen, er besuchte sie in Deutschland. Vor einem Jahr wanderte meine beste Freundin aus. Wir halten natürlich Kontakt, so gut es geht. Ich weiß, dass sie sich wohl fühlt und sich schnell eingelebt hat. Mit Pascal hat sie einen Volltreffer gelandet. Er ist humorvoll, kümmert sich um sie und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Gestern habe ich einen Brief von beiden bekommen. Mich hat es gewundert, schließlich telefonieren wir sonst. Im Umschlag war eine Einladung zur Hochzeit. Ich war total aus dem Häuschen. Ich hätte niemals gedacht, dass sich aus einem Urlaubsflirt die große Liebe entwickeln kann. Ich finde, das ist ein bisschen wie ein modernes Märchen.



Vitamin B

Ich liebe es, feiern zu gehen. Als Student habe ich schließlich die Lizenz dazu. Mindestens zweimal pro Woche bin ich mit meinen Freunden in einem Studentenclub. Dort kenne ich mittlerweile fast jeden, es sind immer die gleichen Leute, die unterwegs sind. Von vielen Bekannten muss ich mir wegen meiner Lebensweise Kritik anhören. Sie werfen mir vor, ich würde mich zu wenig um meine Zukunft kümmern. Anstatt Party zu machen, sollte ich besser lernen. Sonst würde ich später niemals erfolgreich sein. Ich sehe das ein bisschen anders. Erstens bin ich der Meinung, dass ich nur einmal jung bin und deswegen mein Leben genießen sollte, solange ich es noch kann. Der Arbeitsalltag wird mich noch schnell genug einholen. Zweitens stimmt es nicht, dass ich meine Zukunft verbaue. Im Gegenteil. Einige Kontakte, die ich auf diese Art und Weise knüpfe, könnten mir später einmal von großem Nutzen sein. Schließlich sind es fast ausschließlich Studenten, die ich bei den Partys treffe. Ich habe zum Beispiel schon einige Jura-Studenten kennen gelernt. Wenn ich später einmal rechtlichen Beistand brauche, muss ich nicht erst Rechtsanwalt Leipzig in eine Suchmaschine eingebe, sondern kann mich direkt bei ihnen melden. Zu meinem Bekanntenkreis zählen auch angehende Ärzte, Manager, Steuerberater und Psychologen. Natürlich ist das keine Garantie, dass sie mir auch helfen können, wenn ich sie brauche. Dennoch ist es zumindest keine schlechte Ausgangslage. Mittlerweile sollte jedem klar sein, dass man allein mit einer guten Leistung nicht mehr viel erreichen kann. Mindestens genau so wichtig ist das so genannte Vitamin B, also Kontakte, die einem den Weg für eine erfolgreiche Karriere ebnen.



Das perfekte Geschenk für meine Mutter

Ich bin vor 2 Jahren zu Hause ausgezogen, pflege aber noch regelmäßigen Kontakt zu meinen Eltern. Insbesondere meine Mutter liegt mir sehr am Herzen, da sie es in der letzten Zeit wirklich nicht einfach hatte. Krankheitsbedingt hat sie ihren Job verloren und „hängt“ nunmehr Zuhause ab. Auch das Geld fehlt in der Kasse, obwohl meine Mutter immer eine derjenigen Frauen war, die sich gerne mal etwas gönnen, sofern es die Geldbörse hergibt. Jetzt ist es kurz vor Weihnachten und ich habe mir lange überlegt, was ich ihr schenken möchte. Ich habe mich dazu entschlossen, ihr eine Ledertasche zu kaufen. Selbstverständlich sollte es keine 0815-Tasche sein, sondern schon etwas Besonderes. Nun, mein zweites Zuhause stellt das Internet dar, weil ich auch beruflich sehr viel damit zu tun habe, kein Wunder also, dass ich mich im Internet nach Umhängetaschen umschaute. Schnell stieß ich auf Betty Barclay Handtaschen, die mich – obwohl ich ein Mann bin – echt faszinierten. Dieses detaillierte Design, die präzise Herstellung und das farbenfrohe aber dennoch echte Material, eben halt Leder, überzeugten mich schnell – ich würde ihr eine dieser tollen Betty Barclay Taschen kaufen. Ja klar, diese Taschen sind wirklich nicht günstig, aber das ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Für meine Mutter lege ich gerne ein paar Euro mehr auf den Tisch. Außerdem habe ich mit meinem Vater gesprochen, auch dieser findet die Geschenkidee klasse, so dass er auch etwas beisteuern möchte. Wir werden uns die Rechnung also teilen, so dass es für mich dann wiederum ein wenig günstiger wird.



Süchtig nach Voraussagen

Menschen können ja allerlei Dinge und Substanzen zu ihrer ganz persönlichen Sucht erklären. Meine Freundin Anna hat sich dabei den Voraussagen in die Zukunft verschrieben: Sie ruft fast täglich bei einer Hotline an und lässt sich die Zukunft von einem Hellseher voraus sagen. Dass das Ganze auch Geld kostet, muss ich wohl kaum erwähnen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Anna nach diesen Voraussagen süchtig ist und sich scheut, ihre Sucht zu zugeben. Da ich weiß, dass Anna dort immer anruft, habe ich den Fernsehsender auch selbst mal angeschaltet und durfte meine Freundin sogar live im Fernsehen erleben. Es ging um Liebesdinge. Dass Anna seit mehreren Jahren in ihren Nachbarn verliebt ist, hatte ich schon lange geahnt und bekam die Bestätigung live im Fernsehen. Ihre Stimme hatte ich sogleich erkannt. Im Prinzip habe ich ja nichts gegen das Hellsehen, aber im Leben meiner Freundin dreht sich alles nur noch um Räucherstäbchen, Glaskugeln und Lenormand-Karten. Anna hat sich sogar selbst eine Glaskugel über das Internet bestellt, musste aber dann feststellen, dass sie selbst keine spirituelle Ader hat. Sie hat mir neulich berichtet, dass sie monatlich mehrere hundert Euro für die Voraussagen ausgibt und schon viele wertvolle Tipps für ihr Leben bekommen hat. Im Fernsehen nennen sie diese Gespräche ja auch Lebensberatung. Da ich immer so skeptisch bin, werde ich da heute Abend auch mal anrufen. Bei Anna hat sich gestern erst wieder eine Voraussage bewahrheitet: Ihr Nachbar hat sie zum Kaffee eingeladen. Der Hellseher hatte Anna genau das aus dem Rauch heraus gelesen.



Geld und Kredite

Als letztes Jahr mein Wagen kaputt ging, bekam ich ein Problem: Ich hatte weder genug Geld für den Abschleppdienst, noch hatte ich genug Geld gespart, um mir die Reparatur leisten zu können. Meine Eltern konnten mir auch kein Geld borgen und bei der Bank wollte ich nicht ins Minus rutschen, da dort die Zinsen immer so hoch sind. Ich schaute mich also nach einer anderen Möglichkeit um, wie ich schnell an Geld kommen könnte, und lief dabei an einem Shop eines Kreditanbieters vorbei. Ich überlegte kurz und ging dann hinein, um wenigstens mal nachzufragen, ob die Agentur mir den Kredit gewähren würde. Nach kurzer Befragung durch einen Mitarbeiter und dessen Zusage um schnelle Bearbeitung ging ich dann recht schnell wieder. Ein paar Tage später lag ein Infobrief in meinem Briefkasten. In diesem ging es hauptsächlich um die Konditionen, zu denen mir einen günstigen Kredit gewährt werden würde. Da ich nur die Hälfte davon verstand, was in den Bedingungen stand, ging ich also wieder in den Shop, diesmal allerdings mit meinen Papieren. Ich wurde kompetent beraten, mir wurden die Papiere ausgefüllt und der Antrag fertig gemacht. Nach ein paar Tagen erhielt ich dann die Zusage für den Kredit. Das Einzige, was noch fehlte, war meine Unterschrift als Kreditnehmer. Also unterschrieb ich und schickte den Vertrag zurück. Wieder vergingen ein paar Tage, in denen ich sehnsüchtig auf das Geld wartete. Als ich dann auf mein Konto schaute, fiel mir ein Stein vom Herzen: der Kredit war da, mein Konto wieder im Plus und es war noch etwas Geld übrig.



So funktioniert Zeitarbeit

Nach meiner Berufsausbildung zur Fachangestellten im öffentlichen Dienst stand ich erst einmal im Regen: Lehrlinge werden nämlich in der Stadtverwaltung nicht mehr übernommen. Bis zum Schluss hatte ich gehofft, dass irgendwo doch noch eine Stelle frei wird, musste dann aber doch mit bestandener Prüfung meine Koffer packen. Der Job war zwar nicht mein Traumberuf, aber im öffentlichen Dienst ist die Arbeit eben recht sicher und das Geld kommt auch immer pünktlich. Nun durfte ich mich also beim Arbeitsamt melden und fleißig Bewerbungen tippen. Gesucht wird mein erlernter Beruf in der freien Wirtschaft aber leider selten, so dass ich mich vornehmlich auf Bürostellen beworben habe. Drei Monate später hagelte es nach 50 Bewerbungen leider nur Absage auf Absage. Ich war schon ganz frustriert, als meine Freundin Elena mir von der Zeitarbeit erzählte, bei der sie sich beworben hatte. An eine Personalvermittlung hatte ich mich noch nie gewendet und wusste auch gar nicht genau, wie das Ganze funktioniert. Elena berichtete mir, dass man dort einen festen Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma bekommt und zu anderen Unternehmen entsendet wird. Dort arbeitet man dann mehrere Monate und bekommt anschließend wieder ein neues Unternehmen zugewiesen. Immerhin gibt es über die Zeitarbeit aber einen festen Arbeitsvertrag und komplett versichert ist man auch. Das klang zwar nicht ganz nach meinem Traumjob, aber zum Übergang wollte ich es gern mit der Zeitarbeit versuchen. Aus der Beschäftigung bewirbt es sich ja auch leichter als aus der Arbeitslosigkeit heraus. Am nächsten Mittwoch habe ich ein Gespräch mit dem Personalvermittler, auf das ich schon gespannt bin.



Scheidungsanwalt gesucht

Sechs Jahre Ehe und dann das: Mein Mann hat mich vor drei Wochen verlassen. Es lief zwischen uns zwar schon lange nicht mehr so harmonisch wie zu Beginn unserer Beziehung, aber mit einer Trennung hätte ich nun auch nicht gerechnet. Mein Mann offenbarte mir am Mittagstisch, sich trennen zu wollen und nahm dabei nicht mal Rücksicht auf die Kinder, die vor Schreck ihren Löffel in die Nudelsuppe fielen ließen. Er hatte sich sogar schon eine eigene Wohnung gesucht. Ich war völlig sprachlos. Jedenfalls zog Hubert dann einen Tag später aus unserer gemeinsamen Wohnung aus. Er packte nur seine Sachen und das Nötigste in den Koffer, da er noch einmal neu anfangen wollte, wie er mir bei der Verabschiedung gestand. Von den Möbeln wollte er gar nichts haben. Wenig später erfuhr ich von einer Bekannten, dass der Grund für die Trennung aber tatsächlich ein anderer war und lange blonde Haare hatte. Zum Abschied will ich meinem Mann noch einen richtigen Freund machen und suche gerade einen guten Rechtsanwalt in Frankfurt. Dem werde ich es zeigen. Ein guter Scheidungsanwalt kann in meinem Sinne sicher etwas erreichen. Das Haus will ich nämlich behalten. Soll der alte Knopf sich mit seiner jungen Studentin doch eine neue Liebeshütte bauen. Die Kinder brauchen schließlich auch ein Dach über dem Kopf und können nichts dafür, dass sich ihr Vater jetzt für junge Dinger interessiert. Meine Bekannte hat mir bereits einen pfiffigen Anwalt in Frankfurt empfohlen, der auch ihr die Scheidung mit einem Ferienhaus und einer Eigentumswohnung versüßt hat.



Saftverkostung

Ich habe vor, mich mit einem Saftladen selbständig zu machen und eine Freundin unterstützt mich dabei nach Kräften. Also haben wir überlegt, was ich denn außer Fruchtsaft verkaufen noch anbieten könnte rund um das Thema. Da ist uns dann auch so einiges eingefallen. Ich werde ständig über zwanzig Sorten im Angebot haben. Bei mir kommt nur Direktsaft ins Regal, soviel steht fest. Produkte, die aus Saftkonzentrat hergestellt werden, überlasse ich den Supermärkten. Schließlich soll das ja ein Spezialgeschäft für Säfte sein. Ich will meine Kunden auch beraten, welche Säfte für welche gesundheitsfördernden Maßnahmen besonders geeignet sind. Säfte haben wenige Kalorien und sind somit auch für Diäten eine ideale Ergänzung. Aber auch bei Verdauungsproblemen oder Konzentrationsschwächen kann die Wahl eines bestimmten Saftes Besserung hervorrufen, wie zum Beispiel Sauerkrautsaft oder Bananensaft, der naturgemäß einen hohen Magnesiumanteil hat. Außerdem plane ich, einmal im Monat eine Saftverkostung durchzuführen und dann von der Kundschaft den Saft des Monats wählen zu lassen. Im nachfolgenden Monat gibt es dann spezifische Informationen zu dem Saft und der Frucht, die ihm zu Grunde liegt. Auch wie vielseitig man diese Frucht zubereiten und verwenden kann, soll dann in dem jeweiligen Monat demonstriert werden. Natürlich werde ich soweit möglich den Fruchtsaft direkt im Laden frisch pressen. Auch Kuchen mit der Frucht des Monats soll es geben bzw. selbst gemachte Marmelade, wofür dann meine Freundin als passionierte Küchenfee zur Verfügung steht. Ich freue mich schon besonders darauf, wenn Ananas oder Erdbeere das Rennen machen, weil das meine Lieblingsfrüchte sind, die ich auch gerne mal gemeinsam vernasche.



Zauberer werden

Unser vielseitiger Sohn hatte schon viele Ideen für seine Zukunft. Erst wollte er Pilot, dann Tierarzt und schließlich Schauspieler werden. Jetzt hat er einen neuen Berufswunsch: Zauberer. Seitdem wir uns gemeinsam eine Zaubershow angesehen haben, möchte Tom unbedingt zaubern lernen um später mal ein großer Magier zu werden. Als erstes haben wir ihm also einen Zauberkasten gekauft. In der Bibliothek habe ich für Tom zudem alles an Büchern ausgeliehen, was sich um Magie und Zauberkunst dreht. Unser Sohn ist gerade dabei, sich durch den Bücherstapel zu kämpfen. Da der Zauberkasten natürlich nur eine begrenzte Magie enthält, eignet Tom sich nun Zaubertricks an. Viele der Tricks hat unser Sohn aus den Büchern, andere hat er im Internet entdeckt. Meist experimentiert er mit Spielkarten, Strichhölzern und Münzen. Zu Weihnachten soll es zudem ein teures Zauberbuch geben, dass er sich seit langem wünscht und welches es nicht in der Bibliothek gibt. Auch ein richtiges Zauberkostüm haben wir schon – Dank Oma. Unsere Oma war früher Schneiderin und hat Tom ein richtig tolles Zauberkostüm genäht. Das sieht so toll aus, dass manch erwachsener Zauberkünstler neidisch wäre, wenn er wüsste, was unser Tom da Fantastisches im Kleiderschrank zu hängen hat. Das nächste Ziel unseres Sohnes lautet, eine Zauberschule zu besuchen. Erst wollte ich nicht so recht glauben, dass es Zauberschulen tatsächlich gibt, aber man kann wirklich Kurse buchen. Vielleicht wird aus unserem Tom ja mal ein großer Künstler oder Magier. David Copperfield hat schließlich auch mal klein angefangen. Wir unterstützen ihn zumindest bei seinen bezaubernden Ambitionen.



Gameserver-Anforderungen

Ich habe vor einem halben Jahr angefangen, online zu zocken, nachdem mein Cousin mich mit dem Gaming-Fieber angesteckt hat. Heute spiele ich fast täglich und habe mich einem Team angeschlossen, das aus zwanzig Leuten deutschlandweit besteht. Wir spielen meist Shooter und streben aktuell einen Wechsel auf einen neuen Rootserver an, da wir mit dem Service und der Performance unseres jetzigen Anbieters alles andere als glücklich sind. Gern darf der neue Linux Server auch etwas mehr kosten, wenn das Paket stimmt. Wir legen ohnehin monatlich für den Server zusammen und teilen uns so die anfallende Server-Miete. Am besten sollte der Traffic auf unserem Server nicht beschränkt sein. Wir suchen zudem nach einem Webinterface, das einen Wechsel zwischen den Spielern erlaubt, so dass wir auch mal neue Games unverbindlich testen können. Wir cheaten zwar nicht, aber Erweiterungen sollten auf dem Server natürlich erlaubt sein. Auch in diesem Punkt muss man vor der Anmietung aufpassen, da viele Anbieter es nicht erlauben, Plugins nach Wahl hochzuladen. Ein Plugin-Update wäre in diesem Sinne natürlich auch nicht verkehrt. Mein Kumpel Phillip sucht gerade im Web nach einem neuen Anbieter. Er macht eine Ausbildung in einem IT-Unternehmen und kennt sich schon ganz gut aus, so dass ich mich voll auf seine Auswahl verlassen werde. Sobald wir ein neues Paket gefunden haben, muss unser alter Server natürlich noch gekündigt werden. Da er noch auf meinen Cousin läuft, soll er jetzt am besten schon einmal nachschauen, zu welchem Datum und mit welcher Frist wir den alten Server dann endgültig kündigen können.



Nützlicher Tipp

In einer Computerzeitschrift habe ich neulich einen Artikel über Arbeitsspeicher gelesen. Ich fand das ziemlich interessant. Denn dort wurde beschrieben, was man machen kann, um den RAM zu verbessern. Das war bei mir dringend nötig. Mein Rechner ist nämlich ziemlich alt und in letzter Zeit ist auf dem Bildschirm regelmäßig die Meldung erschienen, dass der Arbeitsspeicher voll wäre. Da ich mich mit Computern nicht wirklich gut auskenne und Angst hatte, ich würde es nur noch schlimmer machen, wenn ich selbst versuchen würde, die Fehlermeldung zu beheben, hatte ich bereits beschlossen, gar nichts zu unternehmen und zu hoffen, dass sich das Problem von alleine erledigen würde. In der Zeitschrift stand dann, dass man den Arbeitsspeicher relativ einfach aufrüsten kann. Und das Beste daran: Es ist gar nicht so teuer, den SDRAM durch einen DDR RAM oder einen DDR2 RAM zu ersetzen. Da ich das natürlich nicht selbst kann, war ich in einem Computergeschäft. Der Fachmann hat sich meinen Rechner angeschaut und zwar gemeint, ich solle mir langsam Gedanken über einen neuen Computer machen, den neuen Arbeitsspeicher hat er mir aber schnell und preiswert eingebaut. Seitdem läuft mein Rechner wieder einwandfrei. Ich habe aus der Sache vor allem gelernt, dass ich mir in Zukunft öfter einmal eine Computerzeitschrift kaufen werde. Bislang habe ich um sie stets einen großen Bogen gemacht. Doch wenn ich so solche tollen Tipps und Informationen bekomme, lohnt es sich auf jeden Fall, Zeit und Geld in derartige Publikationen zu investieren.



Ärgerliches Missgeschick

In der letzten Informatik-Stunde musste ich ein Referat über Arbeitsspeicher und Arbeitsspeicher für Netbook halten. Ich hatte bei der Vorbereitung Probleme, das Thema zu erschließen und befürchtete, dass es meinen Klassenkameraden genauso geht, wenn sie das erste Mal in ihrem Leben etwas über SDRAM, DDR RAM, DDR2 RAM und Dual Channel RAM hören. Also hatte ich eine Power-Point-Präsentation vorbereitet. Schließlich ist es ein doppelter Reiz, wenn man sowohl liest als auch hört, um was es geht. Mit der fertigen Präsentation war ich sehr zufrieden. Ich hatte sie zu Hause meiner Mutter gezeigt. Sie hat keine Ahnung von Computern. Normalerweise weiß sie nicht einmal, was ein Betriebssystem ist. Als ich ihr meinen Vortrag schon einmal zur Probe hielt und zur Unterstützung die Präsentation nutzte, wusste sogar sie, wovon ich gesprochen hatte. Um sicher zu gehen, dass sie mir die Wahrheit erzählt, stellte ich ihr nach meinem Probevortrag Fragen. Sie konnte alle beantworten. Beruhigt stand ich also vor meinen Mitschülern und war mir sicher, dass alles gut gehen würde. Doch dann der Schock: Ich hatte meine Präsentation auf dem Stick mit und der Rechner der Schule konnte sie nicht öffnen. Bei all meiner Vorbereitung hatte ich vergessen, dass ich mit Open Office arbeite und meine Dokumente umformatieren muss, damit sie von Word gelesen werden können. Ich ärgerte mich in Grund und Boden. Mein Referat musste ich natürlich trotzdem halten. Und es war, wie ich befürchtet hatte. Ohne die Präsentation verstanden meine Klassenkameraden nur die Hälfte meines Vortrags. Ein wirklich ärgerliches Missgeschick…



Down Under

Manchmal hat man bei Gewinnspielen also doch Glück! Mein Vater hat bei einem Preisausschreiben eine vierwöchige Reise nach Australien und Neuseeland gewonnen. Er konnte sein Glück kaum fassen und glaubte erst an einen dieser Gewinnspiel-Scherze, aber dann erhielt er von dem Gewinnspiel die Flugtickets und die Reiseinformationen. Er ist Rentner und lebt allein, so dass mein Vater seine Reise zum vereinbarten Zeitpunkt antreten kann und sich schon wahnsinnig auf Australien freut. Drei Wochen geht es von Sidney durch Australien und das Outback, die vierte Woche fliegt mein Vater dann nach Neuseeland, wo er in einem Wellness-Hotel an der Küste untergebracht ist. Auch ein Reise-Taschengeld von 500 Euro hat er bekommen und eine Versicherung wurde für ihn auch abgeschlossen – ein echtes Gewinnspiel-Highlight! Gestern fiel mir plötzlich ein, dass mein Vater ja gar keine Kreditkarte besitzt und ich rief ihn an, um ihn vor seiner Reise noch schnell darauf hinzuweisen. Eine Kollegin von mir war letztes Jahr in Australien und hatte mir berichtet, dass man Down Under wie in den USA überall mit der Kreditkarte bezahlt. Ihre EC-Karte wurde in Sidney am Automaten gar nicht erst akzeptiert. Über das Internet habe ich für meinen Vater dann gestern Abend noch eine Kreditkarte kostenlos bestellt, so dass er bei seiner Reise finanziell nicht im Regen stehen muss. Er kennt sich im Internet nicht gut aus und bat mich am Telefon, den Antrag bei der Kreditkartengesellschaft doch für ihn zu übernehmen. Die kostenlose Mastercard soll nun in fünf Tagen zugeschickt werden und ich hoffe, dass alles klappt!



Geniales WordPress Magazin!

Ich bin noch immer irgendwie WordPress Neuling und habe da natürlich entsprechend viele offene Fragen. Also, nach einem halben Jahr Nutzung kann ich mich ruhig noch Neuling nennen, finde ich, aber ich lerne immer mehr dazu und bin stolz drauf – schließlich kann das nicht jede 55-Jährige von sich behaupten! Das Web 2.0 gehört auch zu mir! Und um immer mehr zu lernen, habe ich ein tolles WordPress Magazin für mich entdecken können: Texto. Echt klasse; hier lerne ich recht viel! In dem WordPress Magazin habe ich schon allerhand Neues über den WordPress Designer kennengelernt; ich weiß jetzt endlich, wie ich eine richtig schöne Page aus meiner WordPress Seite machen kann mit dem WordPress Designer. Da muss ich gar nicht so übergroße Kenntnisse haben, dass ich das studiert haben muss, sondern da reichen meine hausfraulichen Kenntnisse durchaus aus – aber auch nur, weil es in dem WordPress Magazin echt gut erklärt wird! Da sind immer die neuesten Entdeckungen aus WordPress nachzulesen oder es werden auch WordPress Themes online vorgestellt. Ist natürlich auch super; da sind viele professional WordPress Themes mit dabei. Während ich mein WordPress Blog nur so nebenher nutze, kann ich mir vorstellen, dass es Blogger gibt, die durch diese WordPress Themes einiges aus ihren Seiten machen können – alles dank diesem WordPress Magazin. Echt – ich kann es immer wieder nur loben. Ich weiß noch nicht, ob ich die professional WordPress Themes mal für mich nutze, soweit bin ich glaub ich noch nicht, aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden.



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