Preiswert und Klasse

Viele Dinge werden in der heutigen Zeit immer teurer, aber das Einkommen steigt im Gegensatz dazu nicht. Selbst die normal verdienenden überlegen es sich zwei Mal, ob sie einem Restaurant essen gehen oder doch lieber zu Hause kochen. Vieles ist preislich einfach überzogen, auch wenn natürlich viele Kosten dabei berücksichtigt werden müssen.
Aber es geht auch anders und ich glaube unser Unternehmen ist ein Beispiel dafür. Schon vor Jahren wurde bei uns die Betriebsverpflegung in Form einer Kantine eingestellt. Die Räumlichkeiten nutzen wir nun wieder als Büros – natürlich wurden zuvor einige Umbaumaßnahmen erforderlich, aber durch den zusätzlichen Platz sind natürlich auch Arbeitsplätze geschaffen worden. Allerdings müssen wir bei uns dennoch nicht auf leckere Speisen und Getränke verzichten, denn wir haben einige Vending Automaten.
Ein einzelner Automat würde bei uns nicht reichen, denn der Zuspruch ist der rege. Damit ein übermäßig häufiges Auffüllen eingedämmt wird, stehen drei dieser Automaten bei uns im Unternehmen. Dies hat auch den Vorteil, dass es mindestens einen Kaffeeautomaten gibt, der Kaffee liefert, wenn er in einem anderen vielleicht schon alle ist. Außerdem ist auf diese Weise die Angebotsvielflat noch größer, denn in jedem Automat gibt es zum Beispiel andere Suppen. Wer keine Lust auf Tomatensuppe hat geht eben los und holt sich eine Hühnersuppe oder eine Cremesuppe mit Croutons. Gerade die letzte Suppe hat es mir derzeit angetan und da unsere Chefs nicht darauf aus sind, extremen Gewinn an den Automaten zu machen, halten sich die Preise in Grenzen. Da geh ich gern mal los und hole mir auch noch eine zweite Suppe, wenn ich großen Hunger habe – billiger als im Restaurant ist es nämlich allemal und dafür mindestens genauso lecker und wohlschmeckend.

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Zugfahren ist lustig

Eine Zugfahrt ist doch immer wieder ein Erlebnis. Nicht nur, weil man nie weiß, ob und wann man ankommen wird dank stets und ständig zu spät fahrender Züge. Auch die Mitreisenden sorgen doch immer wieder für gute Unterhaltung. Ich muss dazu sagen, dass ich regelmäßig mit dem Zug unterwegs bin, da ich unter der Woche oft zwischen den zwei Geschäftssitzen meiner Firma pendeln muss. Während dieser guten Stunde Fahrtzeit schaffe ich es irgendwie immer wieder, mich in die Nähe von Menschen zu setzen, die sich derart laut unterhalten, dass man kaum noch weg hören kann. Besonders oft handelt es sich um ältere Menschen, die sich die gesamte Zugfahrt über diverse Krankheiten und Zipperlein austauschen. Das müssen nicht mal die eigenen sein, auch jene von Bekannten, Freunden oder Familienangehörigen werden diskutiert und ausgewertet. Hauptthemen sind neben irgendwelchen Gelenkproblemen irgendwie immer Hämorrhoiden oder Depressionen. Mittlerweile weiß ich soviel über diese Dinge, dass ich wahrscheinlich schon einen Blog darüber verfassen könnte.
Nicht weniger harmlos sind Gruppen von Müttern, die sich über ihre Kinder austauschen. Da werden Erziehungsfragen diskutiert und die Ernährung oder Krankheiten der lieben Kleinen besprochen. Und das Ganze natürlich in einer entsprechenden Lautstärke, um die Kinder zu übertönen. Beliebt sind dabei vor allem die Themen „Durchfall bei Kleinkindern“, oder ob Schnarchen ein Hinweis auf Polypen sein könnte. Ich frage mich, ob ich, wenn ich irgendwann einmal auch ein Kind haben werde, auch so ungeniert über dessen Verdauung berichten werde. Ich kann es mir irgendwie nicht vorstellen, aber man weiß bekanntlich ja nie.

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Ich könnte nie Pferdefleisch essen

Mein Freund und ich, wir lieben es, immer wieder neue Rezepte zu probieren, denn Kochen gehört zu der größten Leidenschaft, die wir beide haben. Eigentlich könnte ich von mir behaupten, das ich sämtlichen Dingen gegenüber ausgeschlossen bin, was kulinarische Köstlichkeiten betrifft. Dennoch gibt es Dinge, die ich nie im Leben essen würde, weil ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann. So käm bei mir zum Beispiel nie Pferdefleisch auf den Teller, denn ich liebe diese Tiere und besitze selbst ein Clydesdale, und ein Shire Horse. Ich kann die Menschen nicht verstehen, die ihre Tiere zum Schlachter bringen, nur weil sie vielleicht nicht mehr als Verkaufspferde geeignet sind. Wie kann man so herzlos sein? Manche denken jetzt sicherlich, das es sich dabei doch nur um Tiere handelt, und leider ist es ja auch keine Seltenheit mehr, das es viele Wurst, und Fleischsorten gibt, welche von diesen abstammen. Ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung, dass ich auf gar keinen Fall etwas vom Pferd essen würde, zumal ich dabei an meine eigenen Tiere denken müsste, und es mir dann den Appetit verderben würde. Mein Freund sieht die ganze Sache nicht so eng wie ich, und er hat auch schon einmal eine Pferdewurst probiert, doch er sagt selbst, das er in Zukunft gern darauf verzichten kann, zumal es ihm auch nicht wirklich gut geschmeckt hat. Ich reite lieber auf meinen Pferden, und esse weiterhin Hühnchen, Schweine-, oder Rindfleisch. Heutzutage gibt es so viele andere Alternativen, so dass ich nicht auf Tiere zurückgreifen muss, die meiner Ansicht nach nur Haustiere sein sollten.

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Demnächst habe ich alles im Griff

Gestern hatte ich mir gedacht, ich versuch endlich mal meinen Gutschein, den ich letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, einzusetzen. Mein Portmanie ist neben diesem Gutschein und ein paar Talern nämlich immer schon mit genügend sonstigen Dingen regelrecht vollgestopft. Alles Mögliche trage ich darin mit mir herum, wirklich alles, nur selten mal viel Geld. Dabei ist es immer so dick gewesen, dass man mit mir hätte seine Scherze machen können. Scherze, frei nach dem Motto, dass ich bei dem dicken Portmanie wohl sehr reich sein müsste. Schön wäre es, aber ich erziele ja noch nicht mal drei Richtige beim Lotto. Jedenfalls wollte ich den Gutschein sehr gerne verwenden und bin zum Kaufhaus gefahren, in dem er gültig war. Ich rannte durch alle Abteilungen und konnte mich nicht entscheiden. Für Bekleidung wollte ich ihn zum Beispiel nicht einsetzen, da der Wert des Gutscheins hierfür nicht genügte. In der Taschenabteilung bin ich dann unerwartet fündig geworden. Ich musste gar nicht sehr lange überlegen, als mir ein Kartenetui in die Hände fiel. Das war die Gelegenheit, die Dicke meines eigentlich immer leeren Portmonees wieder zu normalisieren. Dick machten es hauptsächlich immer nur sämtliche Plastikkärtchen, so wie eben auch der Gutschein, der nun für diesen guten Zweck dran glauben musste. Ich bin der Auffassung, wenn Kartendrucker und Plastikkarten bedrucken nicht so in wären, dann hätte nicht jeder so ein dickes Portmanie wie ich. Doch die immer günstigeren Preise für das Plastikkarten bedrucken lassen den Kartentrend zukünftig nicht abebben. Daher habe ich mit dem Kauf meines Kartenetuis eine futuristische Entscheidung getroffen.v

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Beschlossene-Sache

Seit nunmehr über zehn Jahren gehört die Prunksitzung zum festen Bestandteil meines Karnevalsvereins in Köln. Auf unserer letzten Karnevalssitzung hatten wir davon wieder sehr viele schöne Bilder und Videos gemacht. Diese wurden danach, wie in jedem Jahr, anschließend auf unserer Homepage veröffentlicht. Selbstverständlich wurden dort aber nicht alle Bild- und Videodaten hochgeladen, denn das wäre dann wohl doch etwas zu viel des Guten gewesen. Jedem kann man es anscheinend nie recht machen, denn einige Mitglieder hatten scheinbar gerade von den unveröffentlichten irgendwelche Schnappschüsse vermisst. Sie hatten deshalb für die künftigen Sitzungen neue verschiedene Vorschläge angeregt, damit sie demnächst auf keine Bilder oder Videos mehr verzichten müssten. Für dieses Jahr gab es darum den Antrag beim Vereinsvorstand, die Prunksitzung per DVD-Herstellung festzuhalten. Nach Antragstellung hatte der Vorstand die DVD-Herstellung dann schließlich abgesegnet und offiziell zur beschlossenen Sache erklärt. Auf die Webseite unseres Vereins kommen damit so wie sonst wieder nur die besten Bilder und Videos. Das komplette Material hingegen soll dann allen die daran Bedarf haben gegen einen kleinen Obolus zur Verfügung stehen. Die DVD-Herstellung kostet schließlich Geld und soll bei einem Unternehmen stattfinden, welches sich professionell um die DVD-Produktion kümmert. Darum wurde beschlossen, dass auch nur eine limitierte Auflage dieser DVDs bei dem Unternehmen der DVD-Produktion bestellt wird. Im ersten Jahr soll somit auch erst mal überprüft werden, ob und wie hoch der Bedarf an den runden Scheiben überhaupt sein wird. Mir schwebt bei diesem Gedanken schon die nächste gute Idee hervor. Auf der Homepage könnten die DVDs dann ja ebenfalls noch angeboten werden.

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Hoffentlich-wird-der-Täter-bald-gefasst

Ich wohne schon immer in einem kleinen Dorf, was sich am Stadtrand von Leipzig befindet. Eigentlich kann man sagen, dass ich mich hier auch rundum wohl und sicher fühle, wenn da nicht dieser Unbekannte wäre, der alle Fahrradreifen zersticht. Ich kann mir echt nicht vorstellen, wie man so krank im Kopf sein kann, und man mutwillig fremdes Eigentum zerstört. Mein Fahrrad hat der Übeltäter zum Glück noch nicht erwischt, denn es steht ja auch in der Garage, wenn ich es nicht nutze. Dennoch ist unsere Familie auch schon geschädigt, denn die Rennradreifen meines Sohnes hat er auch schon erwischt. Weil es inzwischen über 20 gemeldete Schäden bei der örtlichen Polizei gibt, hat diese beschlossen, sogenannte Nachtwachen zu postieren, wo sie mit einigen Fahrrädern als Köder den Täter auf frischer Tat erwischen wollen. Ich kann es echt nur hoffen, dass sie mit dieser Methode weiter kommen, und dass dieses Elend endlich ein Ende hat. Schließlich konnten wir bisher immer alles draußen stehen lassen, ohne das etwas gestohlen, oder beschädigt wurde. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es sich bei dem Übertäter um eine Person handelt, die hier in unserem Dorf lebt, denn hier kennt, und mag sich jeder. Ich drücke den Polizeibeamten jedenfalls beide Daumen, und ich bin mir sicher, dass der Rest unserer Gemeinde genauso denkt, wie ich. Sicherlich gibt es Verbrecher, die es nicht nur auf materielle Dinge abgesehen haben, und die sich an Menschen vergreifen, dennoch finde ich es unmöglich, das es Leute gibt, die anderen mutwillig schaden, egal wie. Ich hoffe, dass dieser Täter bald gefasst wird.

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Wohl-überlegt-ist-es,-dass-ich-mir-kein-Tier-holen-werde

Ich liebe Natur- und Tiersendungen aller Art. Mein neuer Favorit ist eine Sendung, in der wöchentlich über kranke Tiere berichtet wird. Da sieht man mal, dass es sich bewahrheitet, was alle behaupten. Frei nach dem Motto : “Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch”, denn so ist es tatsächlich. Egal ob Katzen-, Hunde- oder Hamsterbesitzer, die scheinen doch alle am Rad zu drehen, wenn es ihren lieben Tieren nicht gute gehen sollte. Dann tun sie alles in ihrer Macht stehende, um ihrem Tier zu helfen. Man kann es ja auch verstehen. Schön, wenn sich die Besitzer dann um ihre kranken Tiere so sorgen, schließlich können die sich selbst nicht helfen. Es soll ja auch Leute gegeben haben, die ihre Tiere dann einfach aussetzen. Das ist nicht nur unverschämt, sondern das müsste auch viel härter bestraft werden können. Sollen sich doch alle Leute mit Tier eine Tierkrankenversicherung anschaffen müssen, dann kann für ihre Tiere wenigstens in Krankheitsfällen gesorgt werden. Wenn mehr Leute in eine Tierkrankenversicherung einzahlen müssten, dann wären auch die Beiträge erschwinglicher, ist doch logisch. Ich selbst habe zum Glück kein Tier. Ich könnte es mir schon aus zeitlichen Gesichtspunkten nicht leisten. Wenn ich mir aber überlege, wie teuer sämtliche Tierarztbesuche ohne Tierkrankenversicherung werden könnten, dann muss ich wohl auch sagen, dass ich mir ein Tier auch aus finanzieller Sicht nicht leisten könnte. Und die Tierkrankenversicherung wie sie derzeit mit den wenigen Einzahlern besteht ist mir eben auch zu teuer. Aber da ich sowieso keine Zeit für ein Tier hätte, ist es für ein Tier so oder so besser, dass ich mir keins holen werde.

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Die-Berufswünsche-meiner-Schüler

Als Klassenlehrerin unterrichte ich an einer Sekundarschule in Köln meine Schüler in Deutsch und im Sport. Hier bin ich für meine Klassenschüler natürlich dieses Jahr auch wieder für berufsfördernde Angelegenheiten mit zuständig. Viele meiner Schüler wollten bisher später immer als Handwerker, als Verkäufer, als Tierpfleger oder in einer Bank arbeiten. Nur vereinzelte Schüler interessierten sich auch für den Beruf eines Arztes oder einer Pflegefachkraft. In diesem Jahr scheint das anders geworden zu sein. Bei den diesjährigen Nachfragen zum Berufswunsch tauchten die sozialen Berufe verstärkt mit auf. Gab es im letzten Jahr den Wunsch in einem sozialen Berufszweig zu arbeiten nur einmal, so war ich sehr verwundert, denn insgesamt äußerten diesmal 6 Schüler und Schülerinnen, dass sie später gerne als Arzt oder Pflegefachkraft arbeiten wollten. So lag es in meiner Verantwortung, erstmals auch Unternehmen zu finden, welche Pflegepersonal ausbilden. Bald kommt nämlich die Zeit, wo es losgeht und die Schüler berufsvorbereitend ein mehrwöchiges Praktikum in einem Betrieb absolvieren müssen. Wer sich dann noch für einen Pflegeberuf oder den eines Arztes interessiert, kann dort beim Praktikum wichtige Erfahrungen sammeln. Bis dahin denke ich auch, dass es geklappt haben wird und ich vielleicht einige Pflegedienste gefunden haben werden, die Pflegepersonal ausbilden können. Die Praktika sollen von den Schülern natürlich ernsthaft betrachtet werden. Es ist wichtig, dass sie nicht irgendein Praktikum machen, sondern eins, welches auch in die Richtung ihres eigentlichen späteren Berufswunsches geht. Die Suche und Recherche ist immer eine aufwendige Angelegenheit für mich. Denn neben allen anderen Pflichten, um welche ich mich als Klassenlehrerin zu kümmern habe, bleibt mir immer nur sehr wenig Zeit. Natürlich habe ich auch noch eine Familie, für die ich Zeit haben möchte.

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Mein-neuer-Schwiegervater-und-ein-Fettnäpfchen-in-das-ich-trat

Seit drei Wochen bin ich mit Niclas zusammen. Gestern hatte ich mit ihm für einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt verabredet. Nach Schulschluss bin ich deswegen wie vereinbart zu ihm nach Hause gefahren, um ihn abzuholen. Leider war Niclas noch nicht zu Hause. Sein Vater öffnete mit stattdessen die Eingangstür und bat mich herein. Mir blieb nichts anderes übrig, wie mit seinem Vater im Wohnzimmer auf ihn zu warten. Seinen Vater kannte ich noch nicht und umgekehrt kannte auch er mich nicht. Doch über was unterhält man sich mit einer Person, die man überhaupt nicht kennt. Da war erst mal Stille angesagt. So langsam wurde mir diese dann etwas unangenehm. Niclas sein Vater blätterte in der Tageszeitung. Mein Blick schweifte durch das Wohnzimmer von Familie Richter und dann entdeckte ich auf einem Beistelltisch eine Zeitschrift, die Musiktheorie. Die kannte ich noch nicht. Das war ja ein seltsamer Titel für eine Zeitschrift dachte ich mir und begann Herrn Richter in ein Gespräch zu verwickeln. Ich glaube es war ihm zu diesem Zeitpunkt nicht so recht, dass ich die Musiktheorie – Zeitschrift erwähnte. Mir schien, Niclas sein Vater wollte tatsächlich seine Ruhe haben und in seiner Tageszeitung weiterlesen. Aber über irgendetwas musste man sich doch mal unterhalten können. So ganz nett schien mir mein neuer Schwiegervater nicht zu sein. Ich sehnte mir in diesem Moment durch Niclas sein Auftauchen endlich Hilfe herbei. Naja, nach zwei Minuten ungefähr kam er dann auch. Als ich ihm erzählte was mir gerade passiert war erfuhr ich von Niclas, dass sein Vater am Vortag gerade seinen Job an einer Musikschule verloren hatte. Dass die Musiktheorie noch auf dem Beistelltisch herumlag war für mich gerade nicht so vorteilhaft, weil ich ihn damit irgendwie an diese Entlassung erinnert hatte. Sonst sei Niclas sein Vater jedenfalls viel netter.

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Ich-hatte-schon-etliche-Kaffeemaschinen

Wenn es etwas gibt, was ich morgens brauche, um in die Gänge zu kommen, dann ist das meine Tasse Kaffee. Ich könnte durchaus behaupten, dass ich kein richtiger Mensch wäre, wenn ich keine Kaffemaschine besitzen würde. Ich weiß echt nicht warum, aber diese Geräte halten bei mir komischer Weise nie lange, und das obwohl ich bei der Bedienung auch wirklich nichts falsch mache, zumindest aus meiner Sicht. Zum Glück gibt es ja heutzutage die Möglichkeit, sämtlich Dinge innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Garantie um zu tauschen. Weil ich immer dachte, dass es mir bei der Wahl derselben Maschine genauso gehen würde, habe ich mich ständig für ein anderes Modell einer anderen Firma entschieden. Wie sich im Nachhinein jedoch herausstellte, hielten diese auch nicht viel länger. So langsam fange ich ernsthaft an, an mir zu zweifeln, denn das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen, das bei mir eine Kaffemaschine nach der anderen den Geist aufgibt. Mein Freund hat mir schon gesagt, das es vielleicht sein kann, das in dem alten Haus, wo ich wohne, starke Stromschwankungen herrschen, die es vielleicht verursachen könnten, das manche Elektrogeräte kaputt gehen. Selbst wenn das so ein sollte, werden wir es früher oder später merken, denn wir sind sowieso gerade dabei, uns nach einer anderen Wohnung umzuschauen, wo wir dann endlich zusammen leben können. Ich hoffe, dass ich dort nicht des Öfteren in die Stadt fahren muss, um mir eine neue Kaffeemaschine zu kaufen. Wir werden es sehen, und bis dahin haben wir auch noch eine Menge zu tun. Warten wir es ab.

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